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Wavebalance: Wellness auf Wasser

Therapie und Wellness auf Wasser – die Wuppertaler Physiotrainerin Manuela Sonntag hat ein Konzept entwickelt, das neue Formen der ganzheitlichen Entspannung ermöglicht und sich zugleich für unterstützende Maßnahmen in der Physiotherapie eignet. Im Zentrum steht der BalanceFloater, eine spezielle Liege mit einer Wassermatratze, die ein ganz neues Wellness-Erlebnis ermöglicht.

Der BalanceFloater, den Manuela Sonntag wie auch ihr Konzept selbst entwickelt hat, ist eine Wasserliege für Bewegung, Entspannung und Massage. Unterstützt wurde sie dabei von Akva Waterbeds aus Dänemark, was nur logisch ist, denn die Technik des BalanceFloater ist der des Wasserbettes sehr ähnlich. Man liegt auf einer großen Wassermatratze, die aber in diesem Fall nicht zum Schlafen gedacht ist. „Auf dem mit warmen Wasser gefüllten BalanceFloater entfaltet das Urelement seine regenerierende und erneuernde Wirkung. Für eine Vielzahl der angebotenen Therapien, Massagen, Bewegungen und Kosmetikanwendungen ist der BalanceFloater optimal, die Gäste erleben dabei die natürlichste aller Bewegungen: Die Schwingung der Wellen“, erklärt Manuela Sonntag.

Entspannung mit einem Handgriff

Wavebalance ist eine noch recht junge Erfindung, das erste Studio eröffnete 2010 in Wuppertal, aber nach und nach setzen sich die Behandlungen auf Wasser auch in SPAs, Wellnessanlagen und Physiopraxen durch. Sonntag: „Mit einem einzigen Massagegriff erreiche ich als Therapeutin gleichzeitig Hautgewebe, Muskulatur, Bänder, Sehnen, Nerven und Gelenke und mobilisiere sie alle gleichzeitig. Der Patient oder Gast liegt dabei fast schwerelos meistens auf dem Rücken und der Therapeut schiebt seine Hand zwischen Körper und Wasserkern, bringt dabei das Wasser in Schwingung und benutzt diese Wellen und die Eigenschwere des zu behandelten Körpers für die Mobilisation tiefer Bindegewebsstrukturen.

Und das ist tatsächlich höchst entspannend. Man liegt mit geschlossenen Augen, und ein gezielter Stoß setzt das Wasser in gleichmäßigen Wellen in Bewegung, die sich direkt auf der Körper übertragen. Man kann bei der Massage wunderbar abschalten und fühlt sich hinterher tiefenentspannt. Verkrampfungen und Anspannungen lösen sich sehr schnell. Vor allem das ungewohnte und neue Gefühl, das einen Schwebezustand ähnelt, prägt sich ein. Es gibt mehrere Programme, die bestimmte Zwecke erfüllen, zum Beispiel die Bewegungsschule, die eine Prävention für den gesamten Bewegungsapparat sein soll, um Problemen vorzubeugen. Durch die Übertragung der Bewegungen des Wassers auf den Körper werden alle Körperpartien gleichmäßig beansprucht. Hinzu kommt zum Beispiel im Wuppertaler Studio eine durch Licht und Klang geschaffene Atmosphäre, die rundum relaxend sein und sämtliche Sinne ansprechen soll.

Vielseitige Ideen

Da die wavebalance-Therapie auch in medizinischen Einrichtungen wie Reha-Zentren zum Einsatz kommt, besteht die Möglichkeit, die Behandlung von der Krankenkasse übernehmen zu lassen. Sonntag und ihr Team geben außerdem Schulungen für Therapeuten und Wellness-Experten. Das Konzept soll sich in unterschiedlichste Umgebungen einfügen können, die Spanne der Anwendungen ist vielfältig, wobei die wesentlichen Unterschiede zwischen dem Therapie- und dem Wellness-Programm bestehen.

04/04/2014 / Gerrit Wustmann

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