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Die größten Ernährungsmythen

Klar, Spinat ist nicht so gesund, wie unseren Großeltern noch glauben gemacht wurde und mit der exzellenten Qualität unseres heutigen Trinkwassers lässt sich auch Steinobst hinunterspülen, ohne dass man danach Magenkrämpfe bekommt. In Sachen Mythen über unsere Ernährung glauben Sie aufgeklärt zu sein. Sie kennen sich mit gesundem Essen aus und kaufen deswegen nur dunkles Brot, braunen Zucker und Light-Produkte ein? Wenn Sie sich damit mal nicht selbst hinters Licht führen! Denn eine dunkle Brotfarbe bekommt man auch mit Malz- oder Zuckersirup hin – das hat nichts mit dem gesünderen Vollkorn zu tun, auf das Sie vielleicht spekulieren. Und wenn ein Produkt damit wirbt, dass es besonders wenig Fett oder Zucker enthält (gerne mit der Aufschrift „light“ oder „vital“), dann ist vom anderen garantiert mehr drin. Lassen Sie sich nicht von der Etikettierung hinters Licht führen!

Sie kaufen ausschließlich Produkte mit Bio-Kennzeichnung, weil diese ja viel gesünder sind? Sie nehmen nach 18 Uhr keine feste Nahrung mehr zu sich, weil Sie sonst ansetzen und haben Kohlenhydrate (machen dick) und Fette (sind schlecht) vollkommen aus Ihrem Ernährungsplan gestrichen? Dann wird es höchste Zeit für Sie, mal mit Ihren vermeintlichen Ernährungsweisheiten aufzuräumen.

Was ist dran an den Ernährungsmythen?

Fangen wir langsam an. Sie müssen den vermeintlich Wasser entziehenden Kaffee nicht in gleicher Menge mit Wasser ausgleichen, denn schon vor einer ganzen Weile wurde herausgefunden, dass bis zu vier Tassen Kaffee am Tag ganz unbedenklich zu der täglich nötigen Flüssigkeitszufuhr gerechnet werden können. Und die liegt nicht bei drei Litern, wie es manche Trinkwasserabfüller gerne hätten, sondern bei rund 1,5 Litern für einen gesunden Erwachsenen. Apropos Trinkwasser: Auch wenn sich Tafelwasser ganz edel anhört: Es ist nichts weiter als mit Zusatzstoffen versehenes Leitungswasser. Nur Mineralwasser ist wirklich „echt“.

Sind Obst und Gemüse wirklich so gesund?

Unglaublich, aber wahr: Vitamin C schützt nicht vor Erkältung.

Sie würgen fast täglich eine Portion Blattsalat hinunter, weil er ja angeblich so gesund ist? Das können Sie sich sparen, denn außer Wasser befindet sich in einem Salatblatt … fast nichts. Zumindest keine Vitamine. Und die Gemüsesuppe? Überbewertet, denn viele Nährstoffe verflüchtigen sich schon beim Kochen. Auch Vitamin C (schon gar nicht die Präparate!) schützt Sie im Winter nicht vor einer Erkältung und das frische Marktgemüse mag zwar schöner aussehen, gegen die direkt vom Feld in die Gefriertruhe gewanderten Erbsen etc. kann es einfach nicht ankommen.

Und der allergrößte Hammer kommt zum Schluss: Kein Mensch braucht Fleisch auf seinem Speiseplan … Darauf schnell ein Glas Wein, aber Vorsicht: All zu gesund ist der auch nicht, selbst wenn er rot ist.

14/05/2013 / Sigrun Weinhardt

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