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Liv Tylor schreibt Benimm-Buch

Wünscht man einem Niesenden nun Gesundheit oder ist das unhöflich, wie geht Smalltalk richtig und wie verhalte ich mich als Gast auf einem Event? Bei dem Dschungel an Benimm-Regeln blickt doch kaum noch einer durch und vieles kommt einem auch einfach albern und veraltet vor. Schauspielerin Liv Tylor bringt nun Licht ins Dunkel des guten Benehmens. In ihrem Buch Modern Manners erklärt die Leinwandschönheit, was sich gehört und was nicht.

Wie die Oma, so die Enkelin

Gemeinsam mit ihrer Großmutter Dorothea Johnson, ihres Zeichens nicht nur Schwiegermutter des legendären Aerosmith-Sängers Steven Tylor sondern auch Gründerin der Protcol School of Waschington, einer professionellen Benimm-Schule, hat Liv einen Ratgeber für Etikette geschrieben.Der mehrfach auf diesem Gebiet ausgezeichneten Johnson, macht in Sachen gutes Benehmen so schnell keiner etwas vor und auch die kleine Liv lernte schon in jungen Jahren das Einmaleins des Benimms bei.

So verriet die heute 36-Jährige: „Schon als ich sechs Jahre alt war, machten mir Menschen Komplimente für meinen festen Händedruck, wenn ich sie begrüßte. Meine Großmutter hat mir das natürlich beigebracht: Daumen nach oben, die restlichen Finger beisammen halten“, erklärt Tyler und fügt hinzu: „Dabei nicht nur die Hand entgegenstrecken, sondern auch den Körper leicht nach vorne lehnen. Die flachen Finger dann so in die Hand des Gegenübers gleiten lassen, dass sie Halt in dessen Handfläche finden. Die Daumen treffen sich im Idealfall an den Schwimmhäuten. Die Hand zweimal sanft aus dem Ellenbogen heraus schütteln – perfekt!“

Etikette leicht gemacht

Ob im Büro, im Restaurant oder im Web – Großmutter und Enkelin erklären, wie man sich richtig verhält und peinlichen Fauxpas in der Öffentlichkeit zu entgehen. Wer dabei jetzt an einen strengen und veralteten Verhaltenskodex denkt, der irrt. In lustigen Anekdoten berschreiben die beiden persönliche Erfahrungen, wie sich sich beispielsweise verhalten haben, wenn ihnen der Name ihres Gesprächspartners entfallen ist. So verpassen Liv und ihre Oma dem angestaubten Knigge-Image mit jeder Menge charmanter Persönlichkeit einen neuen erfrischenden Anstrich. Das hat wirklich nichts mit schnödem Pauken von Benimm-Regeln zu tun und macht wirklich Spaß.

14/02/2014 / Anna Hackbarth

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