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Hippe Single-Börsen: Das neue Online-Dating

Singlebörsen im Internet galten bisher eher als letzte Hoffnung für diejenigen, die im wahren Leben in Sachen Liebe einfach nichts auf die Reihe bekommen und Amor ein wenig auf die Sprüngen helfen wollten. Sich bei einem Flirtportal anmelden? Eine Verzweiflungstat, die man möglichst für sich behielt und nicht gerade an die große Glocke hängen wollte. Doch die Zeiten den Peinlichkeit sind vorbei. Online-Dating ist jetzt ganz groß in Mode. Dank neuer moderner Partner-Plattformen wie Tinder, Im Gegenteil und Co. darf jetzt ganz offen im Internet geflirtet werden.

Früher peinlich, heute hip

Noch vor nicht all zu langer Zeit wäre man wohl kaum damit hausieren gegangen, sich im Internet nach einem geeigneten Lebenspartner umzuschauen. Wenn überhaupt hätte man wohl nur peinlich berührt seiner besten Freundin davon erzählt, um von ihr einen mitleidigen Blick und ein paar wohlwollende, aber nicht ganz vorurteilsfreie Worte wie Na, da gibt es bestimmt auch ein, zwei vernünftige Männer  oder Einen Versuch ist es wert zu ernten. Schließlich galten Dating-Portale bisher meist als Ansammlungen armseliger Singles, die im richtigen Leben keinen bzw. keine abbekommen. Und da galt es sich dann das kleinste Überl auszusuchen. Nicht gerade etwas, das man offen zugeben wollte.

Wer drin ist, ist in

Doch damit ist jetzt Schluss! Netzwerke wie OK Cupid, Tinder oder Im Gegenteil haben das Online-Dating revolutioniert und zu einer äußert hippen Angelegenheit gemacht. Wer hier dabei ist, gilt als cool. Hier geht es nicht um Übriggebliebene und Losertypen – nein – bei den neuen Flirt-Portale geht es um den Spaß neue Leute kennenzulernen, auch fernab der eigen Stammkneipe und da wir ja ohnehin die meiste Zeit des Tages am PC verbringen, warum sollten wir das nicht auch im Netz tun. Wir stellen drei der neuen Single-Sites vor:

OK CUPID:

Was? Dating-Netzwerk für registrierte User.
Wie? Zunächst müssen die Singles bei der Anmeldung explizite Fragen zu Geschlecht, sexueller Orientierung und Grund der Anmeldung (Beziehung oder nur flüchtige Bekanntschaft für schnellen Sex) beantworten. Auf Grundlage der Antworten werden dann Matching-Points mit anderen Usern der Seite vergeben.
Vorteile: Weil die User im Vorfeld ihre Absichten erklären und ehrlich zu ihren Vorlieben stehen können, weiß der Gegenüber gleich voran er ist.
Nachteile: Weil sich im Prinzip jeder anmelden kann, ist das Angebot sehr groß und kaum gefiltert. Vielen geht es eher um flüchtige Bekanntschaften. Die große Liebe findet man hier wohl eher nicht.

Tinder

Was? Flirt-App für das Smartphone
Wie? Die App ist mit Facebook verbunden. So können die User die Profilbilder anderer Tinder-Nutzer mit gefällt mir markieren. Haben sich beide User gegenseitig geliked, öffnet sich ein Chat-Fenster über das die beiden in Kontakt treten können.
Vorteile: Einfach und schnelle Anwendung. Neue Leute sind schnell kennengelernt. Außerdem zeigt die App auch an, ob und wie viele Freunde man bei Facebook gemeinsam hat und legt so schonmal eine Grundlage für eine Bekanntschaft.
Nachteile: Hier geht es im erstmal nur um Äußerlichkeiten. Nur das Profilbild ist dafür ausschlaggebend, ob man mit der Person in Kontakt tritt oder nicht.

Im Gegenteil:

Was? Online-Magazin für Singles aus Berlin und Hamburg, auf dem sich die User in einem kurzen Artikel und Aufnahmen, die in den eigene vier Wänden des Singles von Im Gegenteil produziert werden, vorstellen.
Wie? Für dieses Netzwerk brauchen sich die User nicht extra registrieren. Auf der Seite kann sich jeder Internet-Nutzer umschauen und über der Artikel persönliche Dinge der vorgestellten Personen erfahren. Ist das Interesse geweckt kann der betreffende Single direkt angeschrieben werden. Wer selbst vorgestellt werden möchte, muss sich bei den Betreibern der Website bewerben.
Vorteile: Die Artikel über die Singles werden mit viel Liebe zum Detail und persönlicher Note verfasst. Die User bekommen sofort ein umfassendes Bild von den vorgestellten potentiellen Partnern und können anhand aussagekräftiger Profile entscheiden, ob der Kandidat wirklich zu ihnen passt. Auch die Website an sich ist ansprechend aufbereitet. das Layout erinnert an ein hippes Lifestyle-Magazin.
Nachteile: Strenge Aufnahmekriterien, lange Wartezeiten für potentielle Kandidaten und man muss als vorgestellter Single darauf warten, angeschrieben zu werden und kann nicht selbst aktiv werden.

Alle drei Plattformen sind übrigens vollkommen kostenlos.

 

12/02/2014 / Anna Hackbarth

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