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Kostas Murkudis verlässt das Denim-Label Closed

Und wieder gehen ein Label und sein Creative Director zukünftig getrennte Wege. Designer Kostas Murkudis verlässt nun die in Hamburg ansässige Denim-Marke Closed. Erst im April 2012 war der deutsche Designer mit griechischen Wurzeln als Kreativchef der Fashion-Unternehmens eingesetzt worde. Damit heißt es nach gerade einmal einem Jahr und sieben Monate schon wieder „Auf Wiedersehen“.

Unvereinbare Visionen

Hatte man zu Beginn der Zusammenarbeit noch verlauten lassen man strebe mit Murkudis an, Closed internationaler machen zu wollen und das Profil der Marke zu schärfen, heißt es nun vonseiten des Labels, dass man sich mit dem Designer nicht mehr „auf die Inhalte“ habe „einigen können“, so jedenfalls Geschäftsführer Gordon Giers. Logische Konsequenz, Murkudis muss gehen. Aber die Entscheidung in Zukunft wieder getrennte Wege zu gehen, hat offenbar auch wirtschaftliche Gründe. So erklärte Giers weiter: „Die Abverkäufe in diesem Herbst waren nicht ganz einfach.“ Als letzte Arbeit des 54-Jährigen für den Jeans-Hersteller kommt die Frühjahr/Sommerkollektion 2014 auf den Markt. Die Entwürfe für die bevorstehende Herbst/Wintersaison 2014/2015 wird von dem bestehenden Design-Team ohne neue Leitung entworfen.

Minimalismus und Innovation

Zu Anfang seiner Karriere als Modedesigner stand Kostas Murkudis, der zunächst in Dresden ein Studium in Chemie begonnen hatte ehe er sich an der Designfachschule des Lette Vereins in Berlin dem Modedesign zuwendete, im Dienste von Wolfgang Joop und war danach jahrelang als Assistent für den Wiener Designer Helmut Lang tätig. Mittlerweile gilt der deutsch-griechische Modemacher hierzulande als einer der erfolgreichsten. Er steht für minimalistische und innovative Mode, mit der er die deutsche Modewelt geprägt und jüngere Generationen von Designern beeinflusst hat.

25/11/2013 / Anna Hackbarth

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