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Action im Urlaub: Vulkan-Boarding in Nicaragua

Last Minute in die Türkei oder zum Shoppen nach New York kann jeder. Wer aber einen wirklich unvergesslichen Urlaub erleben will, sollte sich für ein Reiseziel entscheiden, das etwas mehr Action bereithält. Der Vulkan Cerro Negro in Nicaragua ist genau so ein Reiseziel. Und das nicht nur, weil der Besuch eines potentiell feuerspuckenden Berges an sich schon eine Gefahr darstellt. Am Cerro Negro können Sie Ihren Adrenalinspiegel zusätzlich noch pushen. Wie? Indem Sie am Vulkan-Boarding teilnehmen.

Mit einem Brett den Vulkan hinab

Das Prinzip des Vulkan-Boardings ist denkbar einfach: Mit einem Schlitten oder einem umfunktionierten Skateboard rast der Abenteuerwillige mit rund 30 km/h die Hänge des Cerro Negro hinab. Besonders aufregend ist dabei nicht nur der Fahrtwind, der einem bei der Abfahrt um die Ohren weht. Insbesondere der Gedanke daran, dass im Inneren des Vulkans kochend heiße Lava brodelt, macht das Vulkan-Boarding zu einer solch spannenden Erfahrung.

Auf einem einfachen Holzbrett schlittert man den Cerro Negro hinab.

Bevor Sie aber in die Tiefe rauschen können, müssen Sie noch eine kleine Wanderung absolvieren. Einen Lift wie beim Skifahren oder Snowboarden gibt es am Cerro Negro nämlich nicht. Je nach Tempo dauert die Wanderung auf den Vulkan 45 Minuten bis eineinhalb Stunden. Die Wanderung ist eine ziemlich heiße Angelegenheit. Denn nicht nur die Sonne brennt von oben, sondern auch der Cerro Negro strahlt natürlich eine gewisse Temperatur aus. Aber die Mühe lohnt sich. Denn vom 728 Meter hohen Gipfel des Vulkans hat man eine atemberaubend gute Sicht auf die Landschaft rund um den Cerro Negro. Der Vulkan liegt in der Bergkette Cordillera de los Maribios, in der sich auch noch andere aktive Vulkane befinden. Wem die Aussicht noch nicht genügt, der kann auch einen Abstecher in den Vulkankrater machen. Eine einzigartige Erfahrung, da der Cerro Negro ja noch aktiv ist. Allerdings ist der schwefelige Geruch nicht unbedingt jedermanns Sache. Aber das gehört nun mal dazu.

Und dann geht es endlich los! Damit Adrenalin-Junkies und Action-Liebhaber die rasante Abfahrt unbeschadet überstehen, werden spezielle Schutzanzüge zur Verfügung gestellt. Ansonsten könnte es beim Vulkan-Boarding durchaus zu der ein oder anderen Verletzung kommen.

Das Spiel mit dem Feuer

Wer übrigens glaubt, dass das Vulkan-Boarding vor allem für die Veranstalter ein echter Nervenkitzel sein muss, irrt. Zwar ist der Cerro Negro ein aktiver Vulkan, im Gegensatz zu anderen aktiven Vulkanen kann man beim Cerro Negro aber (aufgrund seiner speziellen Beschaffenheit) sehr genau vorhersagen, wann er wirklich ausbrechen wird. Akute Ausbruchgefahr besteht während der Abfahrt also nicht. Trotzdem: Allein der Gedanke daran, dass ja vielleicht doch etwas passieren könnte und man auf einmal von brodelnder Lava begraben wird, macht das Vulkan-Boarding zu einem Erlebnis der ganz besonderen Art.

05/07/2013 / Susanne Herrenbrück

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