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Wundermittel: Goji-Beere

Gemeiner Bocksdorn, Teufelszwirn und Chinesische Wolfsbeere klingen nicht wirklich gesund. Doch all das sind Synonyme für die Pflanze, die eine ganz besondere Frucht trägt: die Goji-Beere. Seit über 3.000 Jahren ist die Goji-Beere schon bekannt und gilt als sehr gesund. Reformhaus-Fanatiker verehren sie schon längst, doch was hat es eigentlich mit der Wunder-Beere auf sich?

Chinesische Wurzeln

Goji-Beeren wurden ursprünglich in der chinesischen Küche verwendet und sind ein Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin. In Asien glaubt man, dass die Goji-Beere viele positive Wirkungen hat. So soll sie bei hohem Blutdruck und Blutzucker helfen und sogar Krebs vorbeugen. Es wird ihr sogar nachgesagt, die Lust und Fruchtbarkeit zu steigern – daher gilt die Beere im asiatischen Raum auch als beliebtes Potenzmittel.

Ein gesundes Frühstück: Müsli mit Goji-Beeren.

Vitamine und Mineralstoffe

So, jetzt aber mal Schluss mit dem Hokuspokus und von vorne: Was genau kann die angebliche Wunderbeere eigentlich und wie sollte sie verzehrt werden?

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Goji-Beeren viele Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren besitzen. Auch an wichtigen Vitaminen fehlt es ihnen nicht: So enthält die Goji-Beere beispielsweise mehr Vitamin C als Orangen und sogar mehr Karotin als Karotten (deswegen gut bei Augenproblemen!). Doch das ist noch nicht alles: Goji-Beeren enthalten mehr Eisen als Spinat! Eine Handvoll Goji-Beeren deckt zum Beispiel schon den Tagesbedarf an Eisen. Auch bei Entgiftungskuren kann die Goji-Beere sehr wirkungsvoll sein. Außerdem soll sie gegen chronische Entzündungen wie Asthma, Allergien und bei Schmerzen helfen.

Ab ins Müsli!

Die einzigartige Vital- und Nährstoffkombination macht die Goji-Beere zu einem richtigen Superfood. Sie stärkt das Immunsystem und verleiht neue Kraft und Energie. Angeblich soll sie auch stressreduzierend wirken.

Goji-Beeren kann man getrocknet im Reformhaus kaufen und sie gleichen geschmacklich Rosinen. Die süßen Beeren kann man entweder pur essen (statt dem Schoko-Riegel im Büro!), ins Müsli mischen oder über den Salat geben. Besonders lecker ist auch folgende Variante: die Beeren in mit Honig gesüßtem Weißwein einlegen und dann einige Tage ziehen lassen. Danach mit Vanillepudding oder Joghurt genießen. Sogar im Dessert ist die leckere Beere eine echte Wunderwaffe.

Fazit: Die Goji-Beere ist ein wahres Wundermittel und nicht nur ein Snack für Bio-Freaks!

12/06/2013 / Anita Mrsic

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