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Die Okinawa-Diät

Irgendwo zwischen den japanischen Hauptinseln und Taiwan liegt die Inselgruppe Okinawa im Pazifischen Ozean. Die dazu gehörige Insel Okinawa wird auch als „Insel der Hundertjährigen“ bezeichnet, denn dort lebten vor einigen Jahren pro Einwohner die meisten Hundertjährigen. Auch die durchschnittliche Lebenserwartung war auf Okinawa höher als an anderen Orten, die Alten befanden sich zudem in einem überdurchschnittlich guten Gesundheitszustand. Menschen, die auf Okinawa nach der traditionellen Weise lebten und leben, erkranken seltener an Krebs und Diabetes, erleiden seltener Schlaganfälle und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Daraus entwickelte sich also die sogenannte Okinawa-Diät, die entsprechend den Essgewohnheiten der Bewohner Okinawas fleisch- und kalorienarm sowie ballaststoffreich ist. Doch der Einzug „westlicher“ Lebens- und Essgewohnheiten zeigt: Auch auf Okinawa sind die 20- bis 60-Jährigen mittlerweile dicker und kränker geworden. Doch für die Okinawa-Diät müssen Sie kein Einwohner Okinawas sein – und können so bestimmt auch 100 Jahre alt werden …

So geht die Okinawa-Diät

Bei der Okinawa-Diät wird jedes Lebensmittel in eine von drei Gruppen aufgeteilt: Lebensmittel mit einer hohen, einer mittleren und einer geringen Kaloriendichte. Die Kaloriendichte wird dadurch errechnet, dass man Kalorien durch Gramm teilt. Zum Beispiel hat ein Apfel je 100 Gramm 50 Kalorien und damit eine Dichte von 0,5.

Lebensmittel mit einer Kaloriendichte bis zu 0,7 dürfen unbegrenzt konsumiert werden. Was neben Wasser und Tee alles dazugehört, erfahren Sie in der Galerie. Von Lebensmitteln mit einer mittleren Kaloriendichte von 0,8 bis 1,5 (zum Beispiel Süßkartoffeln, Bananen und Geflügel) sollte in Maßen gegessen werden. Auf Lebensmittel ab einer Kaloriendichte von 1,5 sollte man bei der Okinawa-Diät am besten ganz verzichten, auch Salz gilt es zu vermeiden. Eine Mahlzeit sollte zu drei Vierteln aus Lebensmitteln der leichten Kategorie bestehen. So sind Schlemmereien mit einer sehr hohen Kaloriendichte während der Okinawa-Diät nicht verboten, müssen aber durch Gesundes entsprechend ausgeglichen werden.

Generell gilt bei der Okinawa-Diät: Eiweiße werden nicht durch Fleisch, sondern mit Fisch und Tofu zugeführt. So vermeiden Sie Bluthochdruck und Arterienverkalkung. Auch Hülsenfrüchte und Nüsse versorgen den Körper optimal mit Proteinen ohne ihn mit zu vielen gesättigten Fettsäuren und Cholesterin zu belasten. Doch Vorsicht gerade bei Nüssen: Sie sind sehr kalorienreich! Die Okinawa-Diät sollten Sie nicht nur für ein paar Tage oder Wochen machen, denn die besten Resultate liefert die Okinawa-Diät dann, wenn Sie sich, wie einst die Menschen auf Okinawa, Ihr Leben lang ausgeglichen ernähren.

16/04/2013 / Sigrun Weinhardt

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