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Stars und Religion: Wer’s glaubt, wird selig?

Das nächste christliche Fest naht. Diesmal wird gefeiert, dass ein Mann, der nicht einmal regulär gezeugt wurde, von den Toten auferstanden sein soll. Doch wer glaubt noch daran? Ziemlich sicher Mel Gibson. Wahrscheinlich auch Xavier Naidoo. Vielleicht sogar Denzel Washington. Sicher weiß es Nina Hagen, schließlich hat sie schon eine ganze Nacht mit Jesus persönlich verbracht (ist aber nichts gelaufen).

Schlimmer geht immer: Das glauben die Stars

Katherine Heigl und Ryan Gosling, die auf den ersten Blick eigentlich ganz normal wirken, lernten wahrscheinlich noch aus dem Buch Mormon, dass die amerikanischen Indianer eigentlich aus Israel stammen. Der Hollywood-Kabbalah ist es zu verdanken, dass Madonna einen interessanten Umbau an ihrem Haus durchführen ließ: nur gesegnetes Kabbalah-Wasser floss danach aus ihren Wasserhähnen. Doch Madonna hat mittlerweile mit der Kabbalah gebrochen und das rote Armband abgelegt.

Der neue Trend: Kabbalah

Die Kabbalah kann eines nicht: Ehen retten. Das weiß jetzt auch Demi Moore.

A propos Kabbalah, um damit gleich abzurechnen. Die Perversion der jüdischen Geheimlehre von Gott und der Welt, von der es heute gesegnetes Trinkwasser, Mystik-Schmuck und Gesichtscreme zu kaufen gibt, bringt Rabbis wie David Wolfe aus Los Angeles so richtig auf die Palme. „Wenn tiefe geistliche Wahrheiten in einen Mixer getan und als seichter Aufwasch serviert werden, schadet das einer großen Tradition und ist nicht besser als Quacksalberei.“ Kein Wunder also, dass auch Britney Spears und Lindsay Lohan gleich interessiert waren.

Nicht zu vergessen und natürlich auch in der Galerie Die Religionen der Stars prominent vertreten: Tom Cruise und seine große Scientologen-Gang. Geläuterte Stars wie Juliette Lewis und John Travolta schwören auf die karriererettende Kraft der Sekte, Kirstie Alley kann Scientology nicht einmal dabei helfen, ihr Gewicht zu halten. Und die Familie Smith kann sich noch immer nicht dazu durchringen, auch öffentlich zu Scientology zu stehen, spendet aber fleißig an Scientology-Einrichtungen.

Wenn wir jetzt ganz fest daran glauben, dass zu Ostern ein ziemlich schneller, starker und warm angezogener Hase bemalte Eier und Süßigkeiten in unseren Wohnungen und Gärten versteckt, befinden wir uns also in bester Gesellschaft.

28/03/2013 / Sigrun Weinhardt

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